Logo-Pfarrgemeinderatswahl 2018Pfarrgemeinderatswahlen am Sonntag , den 24. Februar 2018

Liebe Pfarrfamilie,

der amtierende Pfarrgemeinderat hat sich wiederum zu einer „Allgemeinen Briefwahl“ entschieden. Jedes wahlberechtigte Pfarreimitglied bekommt die Briefwahlunterlagen zugestellt
und Sie können ganz bequem zuhause den Wahlschein ausfüllen.

Den Briefwahlumschlag können Sie im Pfarrbüro abgeben oder

am Samstag, 24.02.2018 von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr
am Sonntag, 25.02.2018 von 9.45 Uhr bis 11.30 Uhr

in die in der Kirche aufgestellten Wahlurnen einwerfen.
Das Pfarrbüro ist als Wahllokal zu diesen Zeiten geöffnet.

In Oberzeitlbach können Sie am Sonntag, 25.02.2018 von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr den Briefwahlumschlag in der Kirche in die Wahlurne einwerfen.
Ein Nebenraum der Kirche ist als Wahllokal zu diesen Zeiten geöffnet.

Ab Anfang Februar hängt die Liste der Kandidaten in den Schaukästen oder in der Kirche aus.

Sechzehn Personen – Frauen und Männer, Jugendliche und Senioren, Berufstätige, Hausfrauen und Rentner – stellen sich zur Wahl.

Der neue Pfarrgemeinderat setzt sich aus zehn gewählten und weiteren berufenen Mitgliedern zusammen.

Sie als Wahlberechtigter können deshalb bis zu zehn Personen auf dem Stimmzettel auswählen und ankreuzen.

Auch Jugendliche, die am Wahltag 14 Jahre alt sind, können wählen.
Nehmen Sie Ihr Stimmrecht wahr und wählen Sie!
Mit Ihrer Stimmabgabe stärken Sie in unserer Pfarrei den Pfarrgemeinderat als Beratungs- und Leitungsgremium. Sie zeigen Mitverantwortung in der Kirche ist wichtig und wertvoll.

Der Wahlausschuss 

Hier finden Sie die Kandidaten, die sich zur Wahl stellen:

PGR-Wahl Altomünster 2018-Kandidaten 1

PGR-Wahlen Altomünster 2018-Kandidaten 2


 

Katholische Klosterkirche Altomünster

Die Geschichte des Ortes Altomünster ist eng mit dem Kloster verknüpft. Schon der Name leitet sich vom Hl. Alto und der früheren Bezeichnung für Kloster (= Münster) ab.

 Kirche von Altomünster Die Siedlung führt ihre Anfänge auf einen Einsiedler namens Alto zurück, der sich hier um 760 niederließ und eine Eremitenzelle gründete. Aus dieser Zelle entwickelte sich vor dem Jahr 1000 zunächst ein Benediktinerkloster. 1056 kamen Benediktinerinnen, die von der Familie der Welfen aus dem schwäbischen Weingarten hier angesiedelt wurden. Die Mönche zogen nach Schwaben um. Das Frauenkloster wurde nach vier Jahrhunderten, 1488, vom Papst aufgehoben. Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut siedelte 1496/1497 Nonnen und Mönche des Ordens der Heiligen Birgitta von Schweden an. Die Kirche nutzten die Mönche und Nonnen miteinander, aber auf verschiedenen Ebenen, die Mönche im ersten Stock, die Nonnen im zweiten Stock.

Bei der Säkularisation im Jahre 1803 wurde das Herrenkloster verkauft; das Frauenkloster wurde 1841 wieder eröffnet. Seither ist das einzige Birgittenkloster Deutschlands ein reines Nonnenkloster.

Die heutige Kirche wurde 1763 von dem berühmten Baumeister Johann Michael Fischer errichtet, der im Landkreis Dachau auch beim Bau der Kirchen in Sigmertshausen und Bergkirchen beteiligt war.

Vom romanischen Vorgängerbau übernahm Fischer die Fundamente des Turmes, Teile der Außenmauern und den Chor, der schon 1617 errichtet worden war und der wegen des um 6 Meter ansteigenden Geländes einen Stock höher liegt als das Kirchenschiff.

Der fast 60 m lange Kirchenraum, einer der letzten Rokokobauten, beeindruckt wegen der interessanten Raumperspektiven, die sich durch die Anordnung der vier kunstvoll hintereinander gelagerten InnenräumeWappen der Klosterkirche Altomünster ergeben: Der große achteckige Laienraum (Hauptraum/Kirchenschiff) mit über 18 m hoher Flachkuppel und Emporen, ist praktisch die Pfarrkirche. Danach folgt ein kleinerer achteckiger Raum, der sog. Beichtraum, der überdeckt wird vom Nonnenchor. Es folgen der Altarraum und dahinter, nochmals erhöht, der "Herrenchor" im 1.Stock.

Vom Nonnen- wie vom Mönchschor gehen Umgänge um die ganze Kirche, auf denen die Ordensleute an Sonn- und Feiertagen Prozessionen hielten, ohne dass sich ihre Wege je kreuzen konnten.

Den schlanken, reich gegliederten und 62 m hohen Fassadenturm auf der Westseite über dem Eingang hat König Ludwig I. (1825-1848) als den "schönsten Turm in seinem Königreich" bezeichnet.

Kunsthistoriker zählen die Klosterkirche von Altomünster zu den schönsten Rokoko-Gotteshäusern in Bayern und stellen sie gleichwertig neben die Kirchen in der Wies, in Rott am Inn und in Ottobeuren.


Seit Dezember 2005 gibt es in Altomünster ein Glockenspiel, das dreimal täglich erklingt. An Werktagen um 9, 13 und 17 Uhr, an Sonntagen um 13, 15 und 17 Uhr.


Eine öffentliche Kirchenführung findet jeden Sonntag um 14 Uhr statt, an Sonntagen, an denen ein Markt stattfindet, zusätzlich auch um 13 Uhr.

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