Erstes Künstlersymposium in Altomünster

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Programm:

Mittwoch, 10. August um 20 Uhr, im Gewölbe der Sparkasse Altomünster:
Professor Wilhelm Liebhart, Vorsitzender des Museums- und Heimatvereins Altomünster, hält einen Vortrag zum Thema „Wirklichkeit - ein philosophisch-historischer Ansatz“. Jeder Interessierte ist hierzu eingeladen.

Freitag, 12. August von 15 bis 19 Uhr, Arbeitsorte bitte kurzfristig im Info-Büro der Marktgemeinde, Tel.: 08254 999744, erfragen:
Die Künstler stehen für ausgiebige Gespräche am Ort ihres Schaffens zur Verfügung.

Samstag, 13. August, 16 Uhr, Museum Altomünster:
Vernissage der Symposiumskünstler. Es werden fertige und angefangene Arbeiten der Künstler gezeigt. Die Ausstellung kann dann im Museum zu den Öffnungszeiten am Sonntag, 14. August, Sonntag 21. August und Sonntag, 28. August, jeweils von 13 bis 17 Uhr besucht werden.

Für die Jugend: Mittwoch, 10. August, ab 9 Uhr, beim „Fenibaur“ in Deutenhofen 5, Altomünster:
Die Volkshochschule Altomünster (VHS) organisiert begleitend zum Arbeitssymposium einen Tag für Kinder und Jugendliche. Hier kann die Jugend unter Anleitung von dem dort ansässigen Künstler Bernd Willer eigene Kunstwerke schaffen. Anmeldung erfolgt über die VHS Altomünster

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Erstes Künstlersymposium in Altomünster 

Ein Bericht von Susanne Allers

Zwischen Montag, 8. August bis Samstag, 13. August findet das erste Künstlersymposium in Altomünster statt. „Das werden spannende Tage“, verspricht Susanne Allers, Symposiumsbeauftragte der Marktgemeinde Altomünster. Der Markt ist Veranstalter des Symposiums. Die Durchführung ist ein absolutes Novum für die Marktgemeinde. „Der Ort mit seinem geschichtsträchtigen Kloster lädt zur Inspiration der Künstler ein“, erklärt die Sparkassenangestellte. Auf die Idee zu diesem Arbeitssymposium ist die Marketingfachfrau gemeinsam mit dem Berliner Künstler Bernd Schwarting gekommen, der bereits mehrfach in der Marktgemeinde Station gemacht hat, um hier zu arbeiten. Es fand auch schon eine Einzelausstellung mit dem international bekannten Künstler im Klostermuseum statt. Schwarting konnte für das Symposium weitere drei viel beachtete und international bekannte Künstlerinnen und Künstler aus Berlin, Nürnberg und München gewinnen, die sich von Altomünster inspirieren lassen wollen.

Das Thema des Arbeitssymposiums lautet „Wirklichkeit“. Die Zielsetzung des Arbeitssymposiums ist gegenseitiger künstlerischer Austausch durch Gespräch, Vortrag und Anschauung. Durch das jahrhunderteüberdauernde Klosterleben des Birgittenordens und seiner wechselvollen Geschichte mit den Bewohnern des Marktfleckens, das bis heute sichtbar ist für den interessierten Besucher, ist es auch für die Kunst und die Kunstschaffenden ein inspirierender und interessanter Ort.

„Dank vieler Unterstützer können wir nun ein schönes Programm auf die Beine stellen“, so Allers. Die vier Künstler, Ingrid Floss, Malerin, Friedemann Grieshaber, Bildhauer, Clemens Heinl, ebenfalls Bildhauer, und Bernd Schwarting, Maler, werden an täglich unterschiedlichen Orten arbeiten. „Am Freitag, 12. August von 15 bis 19 Uhr stehen die Künstler für Fragen und Diskussionen an ihrem Arbeitsort zur Verfügung“, erklärt Allers. „An den anderen Tagen kann man den Künstlern in der gesamten Marktgemeinde begegnen und sehen, wie sie arbeiten. Es wird allerdings um Rücksichtnahme gebeten, da die Künstler sich vornehmlich ihren Arbeiten widmen sollen. Die Künstler freuen sich daher besonders über Besuche von Interessierten am Freitagnachmittag“, ergänzt die Symposiumsbeauftragte. Da die Künstler sich eventuell jeden Tag andere Orte der Inspiration aussuchen, um konzentriert arbeiten zu können, wird erst kurzfristig feststehen, wo sich die Künstler aufhalten.

Am Samstag, 13. August, um 16 Uhr, findet die Vernissage zu der Ausstellung der Künstler im Klostermuseum in Altomünster statt. Hier werden neue Kunstwerke der Künstler ausgestellt sowie ein Teil der Arbeiten „Work in Progress“, die die Künstler in der Arbeitswoche bereits getätigt haben. „Wir wollen dann nächstes Jahr im Klostermuseum eine Ausstellung dieser Künstler durchführen, in der sie die vollendeten Arbeiten zeigen, die sie nun in dieser Woche anfangen werden“, freut sich Allers. „Es ist eine Ehre für unseren schönen Markt, dass Arbeiten, die in Altomünster entstehen, von international bekannten Künstlern gefertigt, so einen Bezug zu Altomünster und eine Identifikation mit Altomünster erhalten. Der Weg zu einem Künstlerort wird für Altomünster dadurch geebnet“, meint die Symposiumsbeauftragte. Selbst die Politik hat großes Interesse an diesem Symposium. Bürgermeister Michael Reiter freut sich auf die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer, den ehemaligen Bayrischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, jetzt Landrat in Deggendorf, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath sowie Landrat Stefan Löwl in der Marktgemeinde.

Eine Dokumentation über die Künstler rundet das Symposium ab. Die Dokumentation kann in dieser Arbeitswoche und auch später im Museum Altomünster erworben werden. Es werden öffentliche Veranstaltungen stattfinden.