Abfallentsorgung
Die Entsorgungskalender liegen bei allen Gemeinden, auf allen Recyclinghöfen und in Dachau bei der Kfz-Zulassungsstelle, im Bürgerbüro der Stadt Dachau, im Landratsamt Dachau (Weiherweg
16) sowie bei der Kommunalen Abfallwirtschaft (Dr.-Hiller-Str. 36) aus. Im Internet findet man alle Termine unter www.entsorgungskalender-dachau.de.

Der Entsorgungskalender beinhaltet alle Abfuhrtermine der Restmüll- und Biotonnen sowie der gelben und blauen Tonnen. Er informiert auch über die Verschiebungen bei der Müllabfuhr
aufgrund von Feiertagen. Auch die Giftmobiltermine sind darin enthalten.

Der Abfall-Entsorgungskalender für 2017
ist hier hinterlegt


Abfall ABC im Internet

Wohin gehört eine ausgediente Energiesparlampe? Wo kann ich CDs oder DVDs abgeben? Wie entsorge ich alte Wandfarben? All diese Fragen beantwortet das neue Abfall-ABC im Landkreis Dachau.
Auf der Homepage der Kommunalen Abfallwirtschaft unter
www.landkreis-dachau/Abfallwirtschaft
findet man das Abfall ABC. Hier kann man den entsprechenden Abfall eingeben und erhält dann Tipps zur richtigen Entsorgung.

Recyclinghof Altomünster

Stumpfenbacher Str. 51
85250 Altomünster

Telefon: 
08254/477

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag  15:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr
Samstag 09:00 bis 14:00 Uhr 


Deponie in Jedenhofen 

Die Reststoffdeponie in Jedenhofen (zwischen Vierkirchen und Ebersbach), Tel. 08137/5586  ist immer 
dienstags von 08.00-15.00 Uhr geöffnet.

Zusätzlicher Öffnungstag (von 08.00 bis 12.00 Uhr):
Samstag, 13.05.2017
Samstag, 08.07.2017
Samstag, 14.10.2017

Hier können Steinwolle, Asbestzementplatten (in Big Bags verpackt), Gipskartonplatten, sowie Teerpappe gegen Gebühr entsorgt werden. 

Informationen zu den Annahmebedingungen und zur Gebühr erhalten Sie bei der Abfallberatung unter Tel. 08131/74 - 1463, -1469, -1470.

Neue Annahmebedingungen von Glas- und Steinwolle an der Deponie Jedenhofen 
Aus betriebstechnischen Gründen dürfen künstliche Mineralfasern KMF (Glas- und Steinwolle) ab 01.09.2015 nur noch in verpresster und verpackter Form in der Deponie Jedenhofen eingelagert werden.

Unverpresste Glas- und Steinwolle bis 2 t werden nur in sogenannten KMF-Säcken staubdicht verpackt in einem Sammelcontainer an der Deponie Jedenhofen angenommen. Zugelassene KMF-Säcke gibt es bei der Deponie Jedenhofen oder bei der Fa. Fink in Dachau. Auch die Gebühren für unverpresste Glas- und Steinwolle ändern sich ab 01.09.2015: Für Glas- und Steinwolle unter 100 kg fällt eine Pauschale von 35,- € an. Für Mengen zwischen 100 kg und 2 t werden 352,- € pro Tonne berechnet.

Für verpresste Glas- und Steinwolle beträgt die Gebühr 182,- € pro Tonne. Mengen über 2 t müssen grundsätzlich verpresst angeliefert werden.

Für weitere Informationen steht die Abfallberatung unter 08131/741470 gerne zur Verfügung.


Kommunale Abfallwirtschaft 

Landratsamt Dachau
Dr.-Hiller-Straße 36
85221 Dachau
Abfallberatung, Tel. Nr. 08131/74-1463, -1469 und -1470
Tonnenleerung Rest- und Biomüll:

Sprechzeiten:
Mo - Fr      08.00 - 13.00 Uhr
Do              14.00 - 18.00 Uhr

E-Mail: abfallwirtschaft@lra-dah.bayern.de
Internet: www.Landkreis-Dachau.de/Abfallwirtschaft


Wichtige Information für Landwirte:
Kostenlose Rücknahme von Pflanzenschutzverpackungen am 21./22.06.

Auch dieses Jahr findet wieder eine kostenlose Sammlung von Verpackungen aus der Landwirtschaft statt: Am 21. und 22.06.2017 können Landwirte Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, Spritzenreinigern und Flüssigdüngern bei der BayWa, Gewerbestraße 23, Markt Indersdorf von 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr abgeben. Die Verpackungen müssen vollständig entleert, Kanister müssen ausgespült sein. Pflanzenschutzbehälter über 50 l müssen durchtrennt werden.
Die gemeinsame Initiative von Herstellern und Handel, die flächendeckend in Deutschland durchgeführt wird, sorgt für eine kontrollierte und sichere Verwertung der Verpackungen. Weitere Informationen gibt es unter www.pamira.de.

Heizen mit Holz


Richtig verwendet, ist Holz ein umweltgerechter Brennstoff. Mit gut aufbereitetem Holz aus der Region, einer modernen Feuerstätte und einer sachgerechten Handhabung können Sie dazu beitragen, dass Ihr Ofen für behagliche Wärme sorgt und die Umwelt nicht allzu sehr belastet. Die Umwelt und Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken!

Denn mit Holz wird leider nicht immer richtig geheizt. Macht man es falsch, kann der Schadstoffausstoß um das Hundertfache ansteigen. Behandeltes Holz, Papier, Karton oder sogar Abfälle haben im Holzofen nichts zu suchen! Aber auch falsch gelagertes und zu feuchtes Holz verursacht Abgaswerte mit hohem Schadstoff- und Feinstaubgehalt.

Die Broschüre „Heizen mit Holz“ des Umweltbundesamtes informiert über das richtige Heizen mit Holz. Die Broschüre ist kostenlos bei der Abfallberatung Tel. 08131/741469 erhältlich.
Asche: Bitte staubdicht verpackt in die Restmülltonne

Wer mit Holz feuert, sieht sich vor die Frage gestellt: Wohin mit der Asche?
Keinesfalls darf die Asche über die Biotonne oder den Kompost entsorgt werden. Je nach Holz- und Verbrennungsqualität ist Asche mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen belastet. Asche muss über die Restmülltonne entsorgt werden.

Dabei ist folgendes zu beachten:

• Um keine gesundheitsschädlichen Ascheteilchen einzuatmen, sollte man bei der Entsorgung vermeiden, Staub aufzuwirbeln.

• Ausgeräumte Asche kann bis zu 24 Stunden lang zu einem Brand führen. Bevor die Asche in der Restmülltonne entsorgt wird, sollte man diese erst auskühlen lassen.

• Die Asche ist so zu beseitigen, dass das Wohl der Allgemeinheit (Müllfahrer, Anwohner) nicht beeinträchtigt wird. Um eine Staubentwicklung bei der Befüllung und Entleerung der Restmülltonne zu vermeiden, müssen Ascheabfälle staubdicht verpackt entsorgt werden.
Kerzenreste für eine gute Sache

Von den Festtagen übrig gebliebene Kerzenreste sollte man nicht achtlos in die Restmülltonne werfen. Wachsreste sind aber zu schade für die Mülltonne. Sie sind wertvolles Material und können für die Herstellung neuer Wachsprodukte verwendet werden.

Auf den Recyclinghöfen im Landkreis Dachau werden Wachs- und Kerzenreste gesammelt. Diese kommen einer Behindertenwerkstatt im MFZ Förderzentrum München zugute. In der Wachswerkstatt werden Kerzenreste nach Farben sortiert, eingeschmolzen und gereinigt. Der gewonnene Rohstoff wird für neue Wachswaren wie z. B. Fackeln, Grillanzünder, Tee- und Grablichter verwendet. Dank der bayernweiten Sammlung von Wachsresten haben viele sozial benachteiligte Menschen einen festen Arbeitsplatz.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abfallberatung unter 08131/74-1469.

Merkblatt
für den umweltgerechten Einsatz von Bauschutt, Straßenaufbruch und Recycling-Baustoffen im nicht-öffentlichen Feld- und Waldwegebau zur Wegeinstandsetzung und zur Wegebefestigung 

 

Damit land- und forstwirtschaftliche Flächen nachhaltig und sachgemäß bewirtschaftet werden können, muss ein dem Bedarf entsprechendes und auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittenes Wegenetz vorhanden sein. Dieses Wegenetz besteht überwiegend  aus öffentlichen und beschränkt öffentlichen ländlichen Wegen, bei denen die Baulast bei den Gemeinden liegt, sowie aus Eigentümerwegen, bei denen die Baulast bei den Grundstückseigentümern liegt.

Um die Wege auf Dauer gut befahrbar zu erhalten, müssen sie, der Beanspruchung entsprechend, regelmässig gepflegt und instand gesetzt werden. Das nachfolgende Merkblatt richtet sich an den privaten Grundstückseigner, der Wege auf seinen Privatflächen anlegen, instand setzen oder befestigen will.

Hier finden Sie das Merkblatt hinterlegt.


Zigarettenkippen sind giftig!

 

Viele Raucher tun es und kaum einer macht sich Gedanken darüber: Die Kippe wird achtlos und „lässig“ weggeworfen. Was für viele belanglos ist, ist nicht nur ein optisches Problem, es hat auch Folgen für die Umwelt. Die Kippe enthält viele schädliche Stoffe wie Arsen, Blei, Kupfer, Chrom und Cadmium. Sie machen die kleinen Zigarettenreste zu Sondermüll, der keineswegs harmlos ist. Die Kippen vergiften Boden und Grundwasser. Man fand sie sogar im Magen-Darm-Trakt von Fischen, Vögeln, Walen, Meeresschildkröten und Landsäugetieren. Allein im Süßwasser dauert es 15 Jahre, bis sie vollständig zerfallen, bereits 1 Zigarettenkippe pro Liter Wasser tötet Fische. Gefährlich wird es, wenn die Kippen auf dem Spielplatz landen. Verschluckt ein Kleinkind eine Zigarettenkippe verursacht dies schwere Vergiftungen. 


Achtung Quecksilber! 

 

Thermometer, Batterien, Elektrogeräte, elektrische Schaltgeräte (z.B. ältere Treppenlichtautomaten), Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren wie auch ältere Blutdruckmessgeräte enthalten Schadstoffe wie z.B. Quecksilber und dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden! Auch der Sperrmüllcontainer auf dem Recyclinghof ist der falsche Entsorgungsweg. Batterien, Akkus, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren können auf den Recyclinghöfen und im Fachhandel kostenlos entsorgt werden. Elektrogeräte werden auf den Recyclinghöfen kostenlos angenommen. Nur so können die Materialien wiederverwertet und die Schadstoffe umweltgerecht entsorgt werden. 



 

 

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